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Neues Zentrallager für die Bekum Maschinenfabriken in Berlin

Pressemitteilung vom 05.10.2011

Die Berliner Firma Bekum Maschinenfabriken, Weltmarktführer in Sachen Blasformtechnik, errichtet ein neues Zentrallager in bestehendem Gebäude am Standort Berlin.

Die Bekum Maschinenfabriken GmbH in Berlin ist Weltmarktführer im Bereich Blasformtechnik. Das Familien-geführte Unternehmen produziert am Standort Berlin Blasmaschinen für die Herstellung von Verpackungen. Das Sortiment erstreckt sich über Flaschen für die Lebensmittel- und Konsumgüterindustrie, über Kanister für Motorenöle bis zu speziellen Kunststoff-Formteilen für die Automobilindustrie.

Bisher war das Zentrallager für Maschinenbauteile im Untergeschoss des Gebäudes am Standort in Berlin untergebracht. Alle Teile mussten bis zur Bereitstellung für die Fertigung einen langen Weg zurücklegen, was aus logistischer Sicht ein großes Manko darstellt. Durch Veränderungen in der Werksstruktur wurden am Produktionsstandort für die Herstellung der Blasmaschinen Gebäudeteile frei. Welcher Gedanke lag da nicht näher als das bestehende Zentrallager umzuziehen?

Für die Planung und Umsetzung des Projektes holten sich die Berliner Unterstützung bei der VPPL aus Ulm. Auf die Frage hin, ob es nicht auch in der Nähe von Berlin ein Planungsbüro für Logistik gegeben hätte, antwortete Diplom-Wirtschaftsingenieur Michael Bamberger, Geschäftsführer der Firma Bekum: „Mit Herrn Görz von VPPL habe ich in einem vergangenen Projekt in Süddeutschland sehr gute Erfahrungen hinsichtlich Logistikberatung gemacht. Warum soll ich erneut auf die Suche gehen? Schließlich hängt der Erfolg eines Projektes von den Menschen ab, die es umsetzen.”

Bekum Standort in Berlin

Bekum Standort in Berlin

Das neue Zentrallager wird nach seinem Umzug auf gleicher Ebene wie die Fertigung liegen. So kann die Kommissionierung und Bereitstellung der Bauteile zum Fertigungsprozess zeitnah gesteuert werden. Das neue Konzept sieht ebenso vor, dass gerade angelieferte Bauteile bei der Erfassung im Wareneingang zunächst auf Verwendung und Dringlichkeit abgeprüft werden. „Gibt es Bedarf, dann wird ein Bauteil direkt vom Wareneingang an die entsprechende Produktionsmaschine verbracht und zugebucht. Somit entfallen für diese Bauteile zwei Handlingsschritte: Einlagerung und Auslagerung im Zentrallager. Wir sprechen hier von einem Bypass.” so Roland W. Görz, Logistikberater aus Ulm. Teile ohne Bedarf werden im Zentrallager eingelagert.

Aktuell laufen im Projekt die Ausschreibungen für die neue Regalanlage.

Foto: Bekum, Berlin

Ende Pressemitteilung vom 05.10.2011

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